Freitag, 20. Oktober 2017

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Zeitreise auf der Königshütte

Die Königshütte ist ein faszinierender Ort. Davon hat sich Ende Juni auch der Vorstand der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen überzeugt. Er besichtigte die ungewöhnlich große Getreidemühle.

 

Mühle. Bei diesem Wort sehen die meisten Menschen große, lange Flügel vor sich. Flügel, die sich majestätisch in die Luft erheben, ja eigentlich sogar dagegen. Windmühlen eben. Auch im Logo der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen (externer Link) stechen die Flügel sofort ins Auge. Wer aber genauer hinsieht, erkennt einen kleinen Wasserlauf – und ein Wasserrad. Natürlich, es gibt auch Wassermühlen.

 

Wasserkraft nutzen – im Harz Weltkulturerbe

Nun ist es im Harz abseits der ganz hohen Gipfel eher windstill. Ungünstig für Windmühlen. Dafür fließt hier reichlich Wasser. Also nutzen die Menschen im Harz seit Jahrhunderten die Wasserkraft. Zum Teil wird das Wasser sogar kunstvoll durch das Gebirge gelenkt – so kunstvoll, dass die UNESCO die Oberharzer Wasserwirtschaft zum Weltkulturerbe ernannte. Auch heute wird die Wasserkraft noch genutzt. Auf der Bad Lauterberger Königshütte zum Beispiel drehen sich noch immer zwei Turbinen, angetrieben vom Wasser aus dem Hüttengraben. Und das stammt aus der Oder sowie dem Wiesenbeker Teich, der ja auch zu dem Weltkulturerbe gehört.

 

Entdeckungsreise in der Getreidemühle

Eine der Turbinen der Königshütte steht dort, wo sich schon in vergangenen Zeiten Räder, Riemen und ausgetüftelte Mechanik bewegten, wenn das Wasser auf die Schaufelräder rauschte: in der alten Getreidemühle. Das ist das große Gebäude am Ende des Grabens, kurz bevor das Wasser wieder in die Oder fließt.

Mit der Turbine, ein paar Stromleitungen und einer Handvoll Lampen hat die Elektrizität Einzug gehalten. Ansonsten atmet das alte Gemäuer längst vergangene Geschichte. Es riecht nach trockenen Holzbalken und jeder Menge Staub. Draußen strahlt endlich die Sonne, trotzdem ist es in der Mühle dämmerig und kühl. Hier und da bahnt sich ein Lichtstrahl seinen Weg durch Fenster, Ritzen und die vielen Löcher, mit denen die Böden der vier oberen Etagen übersät sind. In der untersten sind auf einer langen Welle große Räder aufgereiht. Auf ihnen liefen einst die Transmissionsriemen, die die Kraft auf andere Räder umlenkten. Die Etagen darüber ruhen auf mächtigen Holzbalken und auf Eisensäulen, die auf der Königshütte gegossen wurden. Hier kann sie noch bewundert werden, die ausgeklügelte Mühlentechnik der Vergangenheit. Hier stehen noch viele der Maschinen, die das Korn siebten und sortierten, zerkleinerten und schließlich zermahlten – und auch von ihnen wurden etliche auf der Königshütte hergestellt. Durch die Löcher im Boden wurden wohl einmal Riemen und Gestänge geführt. Auch die eine oder andere Schraubenwelle verläuft im Boden. Die Müller mussten damals bestimmt bei jedem Schritt höllisch aufpassen. Und mit jeder Etage, die es nach oben geht, wird es enger, bis unter das Spitzdach, unter dem ein 1,80-Meter-Mann kaum noch stehen kann. Was mag das für ein Krach gewesen sein, wenn sich die im gesamten Gebäude verteilten Tonnen aus Holz und Metall bewegt haben?

 

Mühlenfreunde besuchen Bad Lauterberg

Die Mitglieder der Mühlenvereinigung Niedersachsen-Bremen (MVNB) dürften davon eine ungefähre Ahnung haben. Am Samstag (30.06.2012) war der Vorstand auf der Königshütte zu Gast. Für seine Sitzung in Bad Lauterberg nahmen die meisten Vorstandsmitglieder eine Tagesfahrt von mehreren hundert Kilometern in Kauf – sie kommen halt überwiegend aus dem Nordwesten Niedersachsens, dem Land der Windmühlen. Aber man habe auch die südliche Region endlich einmal würdigen wollen, erklärte der Vorsitzende Rüdiger Heßling. Außerdem stand unter anderem die Erweiterung der Niedersächsischen Mühlenstraße zwischen dem südlichem Harz und Göttingen auf der Tagesordnung. Und nicht zuletzt sei der Besuch ein Dankeschön an Volker Puhrsch von der Königshütte, der zugleich Regionalbeauftragter der MVNB ist, und vor Kurzem die Ausbildung zum „Freiwilligen Müller“ absolviert hatte.

 

„Freiwillige Müller“ erhalten wertvolles Wissen

Solch Freiwillige Müller lernen in einem 160-stündigen Kurs, wie sie mit einer alten Mühle umgehen müssen. 120 Stunden davon befassen sie sich mit Praxis: „Sie lernen dabei, fachgerecht mit der alten Technik umzugehen“, erläuterte Heßling. Dazu kommen Wind-, Wetter- und Rechtskunde, aber auch ein bisschen Marketing und Pädagogik. Am Ende können die Freiwilligen Müller mit einer alten Mühle fachgerecht arbeiten und ihr Wissen an Interessierte weitergeben, zum Beispiel in Museen. Oder sie beraten Eigentümer alter Anlagen, die zwar eine historische Mühle besitzen, aber weder wissen, wie sie die Technik beherrschen sollen, noch, wie sie sie einigermaßen kostengünstig erhalten können. Sie wissen auch, wie sie bei den heutigen strengen Hygienevorschriften dennoch Produkte aus den alten Mühlen verwerten können. Auf diese Weise sollen möglichst viele Wind- und Wassermühlen als „arbeitende Denkmäler“ erhalten bleiben. Den Sinn erklärte Heßling so: „Es geht nicht darum, ein altes Handwerk am Leben zu halten, das durch moderne Technik nicht mehr erforderlich ist. Es geht darum, nachvollziehbar zu machen, wie das heutige Handwerk entstanden ist.“ Es sei groß, das Interesse an der Ausbildung zum Freiwilligen Müller – im Übrigen ein grenzüberschreitendes Projekt mit Gleichgesinnten in der benachbarten niederländischen Region. Und stolz erzählte Heßling davon, dass die MVNB besonders viele Frauen und viele junge Leute als Freiwillige Müller habe gewinnen können, zum Teil sogar Jugendliche.

 

Spannende Kombination: Riesige Mühle und Eisenhütte

Die Besichtigung der Harzer Getreidemühle dürfte für den MVNB-Vorstand freilich der Höhepunkt des Tages gewesen sein. Neugierig krochen die Mühlenfreunde in jeden Winkel des Gemäuers, freuten sich über die alten Maschinen, versuchten die Räder zum Drehen zu bringen und beäugten auch den Zustand des Gebäudes an sich. Dazu kam die spannende Kombination der riesigen Mühle mit der Tatsache, dass auf der Königshütte eben auch solche Müllereimaschinen hergestellt wurden.

Dass die Getreidemühle in Bad Lauterberg etwas ganz besonderes ist, ist für Rüdiger Heßling keine Frage. Ihr Erhalt erscheint ihm aber schwierig: Das Gebäude sei so groß, das Innenleben so umfangreich. Dazu komme der enorme Sanierungs- und Sicherungsbedarf. „Als realistische Perspektive sehe ich, einen Teilbereich des Gebäudes nach und nach herzurichten und für Publikum freizugeben, das sich für die Maschinen interessiert“, sagte er. Ein arbeitendes Denkmal aber hält Heßling für eher unwahrscheinlich, obwohl ein weitergehendes Konzept absolut wünschenswert wäre. Denn es gebe vor allem zwei ganz große Probleme, die überall in Niedersachsen und Bremen dieselben seien: die Schwierigkeit, Fördergelder zu bekommen, und der Denkmalschutz.

 

Die Unbilden des Denkmalschutzes

Bürgermeister Dr. Thomas Gans konnte dem Vorstand da natürlich keine unerwarteten Hoffnungen machen. Die Stadt hat keinerlei finanzielle Spielräume. Und die Kritik am Denkmalschutz war Wasser auf des Bürgermeisters Mühlen: Die Verwaltung sitzt schließlich selbst in einem denkmalgeschützten Haus, das dringend saniert werden müsste. Allein, die Vorgaben des Denkmalschutzes seien so hoch, dass sich die Stadt die Sanierung nicht leisten könne, bemerkte Gans. Auf diese Weise schade der Denkmalschutz so manches Mal seinem eigenen Anliegen. So warb der Bürgermeister beim MVNB-Vorstand denn auch lieber für Unverfängliches: dafür, die nächste Jahreshauptversammlung nach Bad Lauterberg zu vergeben.

Also wurde an diesem Tag vor allem bestätigt, was der rührige Förderkreis schon seit langem weiß: Die Königshütte ist ein Bad Lauterberger Juwel. Einer, der dringend poliert werden müsste. Dafür bräuchte es wohl eines Unerschrockenen wie Don Quijote, der den Kampf aufnimmt gegen die Finanznot, übertriebene bürokratische Auflagen und überzogenen Denkmalschutz – einen Kampf gegen, nun ja, Windmühlen.

 

Renate und Fritz Dittmar feierten Goldene Hochzeit (Nachlese)

Ein besonderer Anlass und zwei Namen, die jeder Kulturinteressierte in Bad Lauterberg kennt:

Renate und Fritz Dittmar, die am 22. Juni Goldene Hochzeit feierten.

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Kennengelernt haben sich die beiden in Hannover, wo Renate Dittmar bei Verwandten zu Besuch war und Fritz Dittmar zu dieser Zeit die Knabenmittelschule besuchte - da waren beide gerade 17 Jahre alt. Mit 22 Jahren haben sie geheiratet und sind nach Essen gezogen, wo er als Ingenieur im Bergbau arbeitete, zuletzt auf der Zeche Zollverein, die heute zum Weltkulturerbe zählt. Später verschlug es das Paar nach Osterode, wo Fritz Dittmar beim Straßenneubauamt unter anderem an dem vierspurigen Ausbau der Schnellstraße von Herzberg nach Bad Lauterberg mitwirkte. Später war er Bauamtsleiter in Herzberg, sie kümmerte sich unterdessen um die drei Söhne. Gebaut haben die beiden aber in Bad Lauterberg, wo Renate Dittmar, die ursprünglich aus Ostpreußen stammt, sich beheimatet fühlt.

Kulturell nicht nur interessiert, sondern höchst engagiert sind beide: Seit 31 Jahren wirkt Renate Dittmar bereits im Vorstand des Kulturkreises mit, davon ist sie seit 21 Jahren Vorsitzende. Fritz Dittmar hat das Amt des Schatzmeisters seit 27 Jahren inne. Ein eingespieltes Team, das aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben in Bad Lauterberg nicht wegzudenken ist. Die Organisation der Veranstaltungen, das Auftreiben von Zuschüssen, Stiftungs- und Sponsorengeldern, "das war teilweise ein 40-Stunden-Job, vor allem für meine Frau", so Fritz Dittmar.

Diese hatte bei der letzten Jahreshauptversammlung angekündigt, dass sich beide im kommenden aus ihren Ämtern zurückziehen möchten: "Wir fühlen uns dem Kulturkreis sehr verbunden. Aber es wird Zeit, dass wir Jüngere an den Kulturkreis heranführen, zum Wohle von Bad Lauterberg". Vor allem wünschen sich die beiden, dass die Arbeit des Vereins, für den sie unmessbar viel Zeit und Arbeit, oft auch Nerven aufgewendet haben und noch aufwenden, kontinuierlich weitergeht.

Für sich selbst wünschen sich die beiden Gesundheit sowie "Ruhe und Gelassenheit im Umgang mit allem, und dass man alles mit dem richtigen Maß betrachtet", wie es Fritz Dittmar formuliert. Und er ergänzt: "Wir sind schon ganz schön stolz auf die 50 Jahre".

Wir gratulieren!

NACHLESE:

Das Ehepaar Dittmar war ab 11 Uhr auf den Besuch vieler Gratulanten bestens vorbereitet und zeigte sich, wie nicht anders zu erwarten, als hervorragender Gastgeber. Häppchen, eine Suppe der Sonderklasse und gut gekühlte Getränke trafen den Geschmack der Gratulanten.

Mit dem Hochzeitsgeschenk des Kulturkreises, den zwei tollen Musikern Walter Ziegler und Ulli Kohlrusch, war dann auch die Frage der musikalischen Unterhaltung geklärt.

Honoratioren aus verschiedensten Bereichen, allen voran Bürgermeister Dr. Thomas Gans, ließen es sich nicht nehmen, dem angesehenen Ehepaar ihre Glückwünsche zu überbringen.

Den weiteren Verlauf des Tages demonstrieren nachfolgende Bilder.

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Thema: TSH in Barbis

Die Ansiedlung der Transformatoren-Service-Harz GmbH (TSH) in den Barbiser Bühwiesen hat in den vergangenen Wochen für viele Gerüchte und Spekulationen gesorgt. Inzwischen wurde bekannt, dass sich der Investor zurückzieht und damit die Ansiedlung geplatzt ist.

Hier finden Sie unsere Berichterstattung:

Transformatoren sorgen für Spannung (23. März 2012)

TSH: Barbiser wollen mehr Transparenz (4. April 2012)

TSH will nur noch handeln (5. April 2012)

Gespräch in Barbis: TSH beantwortet Fragen (13. April 2012)

Drohanrufe: TSH-Investor zieht sich zurück  (10. Mai 2012)

   

"Wir arbeiten viel im Stillen"

Der Bad Lauterberger Verein Children's Care erfüllt kranken Kindern Herzenswünsche - und feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen

„Ich hatte schon immer ein Helfersyndrom, und wenn man nichts tut, dann tut sich auch nichts“, erzählt die Vorsitzende Rosemarie Koch auf die Frage, wie sie denn auf die Idee kam, einen solchen Verein zu gründen. „Solche Vereine, die kranken Kindern Wünsche erfüllen, gab es ja anderswo schon länger, und da dachte ich mir, warum nicht auch bei uns, in der Provinz?“ Nach einem Aufruf in der Zeitung fanden sich dann auch schnell einige Interessierte, die gerne mitarbeiten wollten, und so wurde am 25. Mai 2002 der Verein Children's Care gegründet. Viele Wünsche wurden seither erfüllt – kleine und große. Der allererste Wunsch kam von einem Jungen aus Barbis, dem ein Besuch im Zoo in Hannover ermöglicht wurde.

Große und kleine Wünsche

Dabei sind die kranken Kinder, denen sich der Verein annimmt, aber nicht auf die nähere Umgebung beschränkt. Bis nach Köln und Lübeck sind bereits Wünsche erfüllt worden. Von klein bis ganz groß reichen die Wünsche der Kinder – Kinokarten, ein Tretauto, eine Klassenfahrt, aber auch eine Reise ins Disneyland nach Paris oder eine Delfintherapie in der Türkei wurden bereits ermöglicht. Zunächst wird aber immer vereinsintern beraten, wenn eine Anfrage kommt.

Knifflig sind dabei die Wünsche nach einem Treffen mit dem Lieblingsstar, erzählt Koch. Jeanette Biedermann, Sarah Connor und Michael Schumacher – all dies konnten die engagierten Vereinsmitglieder bereits ermöglichen. „Die Stars selbst sind nicht das Problem, die nehmen sich auch immer Zeit, aber man muss erst einmal am Management vorbeikommen“. Dabei helfen oft nur Hartnäckigkeit und manchmal auch Beziehungen, aber bislang konnten doch noch alle Kinder ihren Star treffen.

Freude, aber auch Belastendes für die Helfer

Die Vereinsmitglieder schicken aber die Kinder und ihre Familien nicht irgendwo alleine hin, sondern zwei Engagierte begleiten stets persönlich das Geschehen. „Wenn man die Kinder dann strahlen sieht, das ist schon toll“, erklärt Koch. Manchmal aber stoßen die Helfer auch selbst an ihre Grenzen, denn sie werden auch mit sehr schweren Schicksalen konfrontiert. Nach Abschluss einer Aktion setzen sich die Helfer daher immer noch einmal zusammen und besprechen das Geschehene. „Manchmal freut man sich, aber manchmal sitzt man auch zusammen – und weint“.

Um sicherzugehen, dass die Erfüllung eines Herzenswunsches für die oft sehr schwer kranken Kinder nicht zu anstrengend oder gefährlich ist, werden die Familien vorab um Arztberichte gebeten. Ein herzkrankes Mädchen hatte sich dennoch schon einmal so sehr auf ein Treffen mit ihrem Lieblingsstar Jeanette Biedermann gefreut, dass sie kurz zuvor ins Krankenhaus musste – vor Aufregung. „Das war schon schwierig - zum Glück hat das dann trotzdem noch geklappt und ist gut gegangen“, erzählt die Vorsitzende.

Ein Augenmerk auf die Geschwisterkinder

Vier bis fünf größere Anfragen erreichen den Verein pro Jahr, und zahlreiche kleinere. Manche von den Aktionen des Vereins werden – natürlich immer nur mit Einverständnis der Eltern – publik gemacht. „Aber vieles machen wir auch im Stillen, hinter den Kulissen“.

Ganz wichtig ist Rosemarie Koch, dass bei der Erfüllung eines Wunsches nicht nur das kranke Kind selbst, sondern auch die Geschwisterkinder wahrgenommen werden. „Geschwisterkinder gehen ja oft ein bisschen unter, weil sich alles in der Familie um das kranke Kind dreht“, und daher versuchen die Vereinsmitglieder, auch die Geschwister aktiv einzubeziehen und besonders zu berücksichtigen.

Aktive gesucht

Children's Care finanziert sich ausschließlich aus Spenden und dem Erlös der Veranstaltungen, die der Verein organisiert. Bereits Tradition hat dabei die alljährliche Halloweenparty für Kinder. Mit dem Spendenaufkommen zeigt sich der Verein recht zufrieden. Dennoch wird dringend Unterstützung benötigt: „Aktive Leute, die mitanpacken und mitorganisieren, vor allem bei unseren Veranstaltungen“ werden gesucht, sowie Menschen, die Ideen, Kontakte und andere Ressourcen einbringen. Besonders die Halloweenparty im Herbst benötigt noch helfende Hände. Wer sich einbringen will, kann sich bei Rosemarie Koch melden: Tel. 05524-999515 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   

(ski)
   

Orgel-Inspektion in der Scharzfelder St. Thomas Kirche

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Die von Johann Andreas Engelhardt (1804 - 1866) gebaute Orgel ist ein handwerklich, künstlerisches Kleinod von großer historischer Bedeutung. Im Jahre 1988 wurde die Scharzfelder Orgel auf Betreiben und unter der fachkundigen Aufsicht des Kreiskantors Hans Ulrich Funk von der Firma Janke, Bovenden (bei Göttingen), restauriert und wird seitdem regelmäßig für Orgelkonzerte auch von auswärtigen Organisten gespielt. Primärer Gedanke bei der Restaurierung war es, die Orgel wieder auf das ursprüngliches Konzept von Engelhardt zurückzubringen, sowie die "stummen Pfeifen" im Prospekt sämtlich durch "klingende" zu ersetzen.

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Wenn es um Kirchenorgeln geht, ist Kreiskantor im Ruhestand, Hans-Ulrich Funk, mit Sicherheit einer der kompetentesten Ansprechpartner in unserer Region und auch darüber hinaus. Nicht nur als virtuoser Organist und Komponist sondern auch als Orgelbau-Fachmann, der diesen Beruf einmal von der Pike auf erlernt hat, zeichnet Funk sich aus.

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Bei der dringend notwendig gewordenen "großen Inspektion" der Scharzfelder Engelhardt-Orgel in der St. Thomas Kirche war man darum auch sehr froh, wieder auf Funks fachliche Qualifikation zurückgreifen zu können. Gemeinsam mit Orgelbauer und Intonateur Thomas Heinemann, Mitinhaber der Firma Orgelbau Krawinkel aus Trendelburg machte Funk sich vor ein paar Tagen ans Werk, dem Staub und dem Zahn der Zeit zu Leibe zu rücken.

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Die regelmäßig in der Scharzfelder Kirche spielende Organistin, Inge Holzigel, durfte den Orgelbaumeistern zusammen mit "LauterNeues" für einen kleinen Moment über die Schultern sehen.

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Bevor es daran ging, die Orgelpfeifen und Pfeifensätze für eine grundlegende Reinigung, Stimmung und Klangverfeinerung auszubauen, musste zuerst einmal die Mauerfuge zwischen Glockenturm und Kirchenschiff mit Silikon staubdicht verschlossen werden, die im Laufe der Jahre durch die schwingenden Glocke entstanden ist, erzählte Funk.

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Er demonstrierte eindrucksvoll, welche enorme Klangverbesserung die bisherige Inspektionsarbeit schon gebracht habe.
Organistin Holzigel jedenfalls konnte mit dem beruhigendem Gefühl nach Hause gehen, am Sonntagvormittag eine wieder vollends funktionierende und klangoptimierte Orgel vorzufinden.

   

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Die Schneckenbecks


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